2. März 2011

Call of Freedom

Wie oft schon hörte ich den Klang der Freiheit in meinem Kopf?
Wie oft spürte ich den unbekannten Wind auf meiner nassen Haut?
Wie lange sollte ich noch hier, eingepfercht zwischen weißen Wänden und dem Schatten, leben?

In der Ferne rief das Verlangen vergeblich nach mir.
Es schrie mir verlockende Träume entgegen, die wie blinde Motten an meinen Wänden abprallten.
Mit letzter Kraft flehten sie mich an endlich diesen Weg zu gehen und nie mehr zurückzukehren.
Man erzählte mir, dass er steinig und schwer sei. Man sagte, dass bisher jeder umgekehrt wäre.
Aber das beständige Schreien der Motten fraß sich in mein Hirn.
Bald wollte ich hinaus und den Weg suchen, den niemand bisher bezwungen hatte.
Ich wollte die Säulen der Welt hinaufklettern und die Sterne berühren.
Doch ich allein war zu schwach.

Ich fiel, riss mir die Haut an Steinen auf und lief im Kreis, bis ich wieder dort war, wo ich angefangen hatte.
Keiner da, der mir aufhalf, um die schmutzigen Wunden zu säubern und zu verbinden.
Die Sterne waren in weitere Ferne gerückt. Unerreichbar funkelten sie mir ihren Hohn entgegen.
Ich wartete auf dich.

In Zusammenarbeit mit Mr. T. ♥

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